Second International MBA-Seminar in Germany, 2005

Interkultureller Wissens- und Erfahrungsaustausch im Rahmen einer deutsch-amerikanischen MBA-Veranstaltung am Transatlantik-Institut

Vom 5. bis 15. Mai 2005 fand am Transatlantik-Institut ein internationaler Managementkurs mit deutschen und amerikanischen Teilnehmern statt. Ziel der Veranstaltung war die Stärkung der seit Jahren bestehenden transatlantischen Beziehungen zwischen dem Transatlantik-Institut und der University of West Florida in Pensacola sowie die Förderung des interkulturellen Wissens- und Erfahrungsaustausches international tätiger Führungskräfte.

Auftakt zu diesem internationalen Seminar im Rahmen des kooperativen MBA-Programms des Transatlantik-Instituts und der University of West Florida war die offizielle Begrüßung der insgesamt 22 Gäste aus den USA am Transatlantik-Institut durch die Direktoren des Programms.

Neben gemeinsam absolvierten Kurstagen wurde den amerikanischen Gästen eine Vielzahl ansprechender Programmpunkte geboten. So stellten Besuche wie zum Beispiel der DaimlerChrysler Produktionsstätte des „smart“ in Hambach (Frankreich), der BASF AG Ludwigshafen und der Europäischen Zentralbank Frankfurt einen starken Praxisbezug zum durchgeführten Kurs „Marketing Management“ her; während Ausflüge wie unter anderem zu einer regionalen Brauerei, einer Rheinschifffahrt von St. Goarshausen nach Rüdesheim aber auch zur Audienz des Papstes in Rom den Besuch in kultureller Hinsicht aufwerteten. Rückblickend kann auch der zweite Besuch amerikanischer Kommilitonen der derzeitigen deutschen MBA-Teilnehmer sowie die Durchführung eines internationalen und interkulturellen Managementkurses als höchst erfolgreiches Event am Transatlantik-Institut angesehen werden.

Neben der Stärkung des bestehenden Kooperationsnetzwerkes zwischen den partizipierenden Hochschulen profitierten besonders die Studierenden vom Wissens- und Erfahrungsaustausch aus erster Hand. So bildeten sich unter den Teilnehmern neben geschäftlichen auch private Netzwerke, weshalb der eine oder andere Teilnehmer seinen Sommerurlaub „at the Beach“ in West Florida verbringen wird.

Alles in allem war die Resonanz der Teilnehmer sowohl von deutscher als auch von amerikanischer Seite von so großer Begeisterung geprägt, dass eine Wiederholung dieses internationalen Austausches auch im kommenden Jahr stattfinden wird. Im Gegenzug werden in diesem Jahr erstmals die derzeitigen deutschen Teilnehmer drei Wochen auf dem Campus in West Florida erleben dürfen. Ziel dieses Abschlussaufenthaltes ist es, das „wohlverdiente“ MBA-Degree nach knapp zweijähriger Anstrengung endlich in den Händen zu halten und sicherlich gebührend zu feiern.

Fazit

Mit der Intensivierung bestehender Kooperationsnetzwerke geht das Transatlantik-Institut einen wichtigen Schritt zum Ausbau und zur Weiterentwicklung seiner internationalen Weiterbildungsangebote mit der Fokussierung auf neue Anforderungen der Wirtschaft nach international ausgebildeten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen.

Im internationalen Vergleich liegt Deutschland nach den USA und Großbritannien auf Platz 3 der begehrtesten Gastländer für ausländische Studierende, weist jedoch eine allgemein geringe Attraktivität für amerikanische Studierende auf. Mit dem stark zunehmenden Interesse amerikanischer MBA-Teilnehmer am diesjährigen Deutschlandaufenthalt dokumentiert das Transatlantik-Institut, dass mittels innovativer Konzepte gezielt mehr Aufmerksamkeit auf deutsche Hochschulen gelenkt werden kann.

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