MBA-Studierende der University of West Florida zu Gast am Transatlantik-Institut

Mit großer Freude wurden die insgesamt 16 amerikanischen Gäste direkt nach ihrer Ankunft bei einer Welcome Reception in Ludwigshafen vom Team des Transatlantik-Instituts begrüßt. „Kein Lehrbuch, keine E-Learning-Plattform und keine Skype-Konferenzschaltung kann den interkulturellen Austausch und die eigene, direkte Erfahrung ersetzen,“ so Prof. Dr. Raab in seiner Willkommensansprache. Dieses Motto wurde in den folgenden 10 Tagen aktiv in die Tat umgesetzt.

Die gemeinsame Teilnahme der amerikanischen und deutschen MBA-Studierenden an dem Kurs „Advanced Managerial Economics“ war zentraler Inhalt des Austauschs.

„The US and German student discussions of their industry research were a true highlight of this trip. Together, they discovered key similarities and differences of the industries of their home countries, for example in the automotive sector,” berichtete Professor Richard Hawkins, Professor für Economics der University of West Florida und seit vielen Jahren Gastprofessor des kooperativen MBA-Programms.

Im Schlosspark Schwetzingen und bei Welde in Plankstadt.

Das jährliche MBA-Alumni-Event des Transatlantik-Instituts, das gleich zu Beginn des Aufenthaltes der US-Studierenden stattfand, war eine von allen gut genutzte Gelegenheit sich kennenzulernen und austauschen. Über 60 Gäste aus verschiedenen Generationen der deutschen Absolventinnen und Absolventen kamen dazu am 7. Mai im Turmrestaurant in Ludwigshafen zusammen. Die Anwesenheit der amerikanischen Studierenden und der begleitenden Professoren und Mitarbeiter der Partneruniversität war für alle ein besonderer und willkommener Anreiz, nach Ludwigshafen zu kommen.
Der kontinuierliche Ausbau des internationalen Netzwerks und die nachhaltige Kontaktpflege zu den ehemaligen Studierenden zeichnet die Alumni-Arbeit des Transatlantik-Instituts von jeher aus und wird sowohl von Studierenden als auch Ehemaligen sehr geschätzt. Für viele haben sich daraus bereits gute Jobangebote und Karriereentwicklungen sowohl in den USA als auch in Deutschland ergeben.

„It all looks so different!“ stellte einer der amerikanischen Teilnehmer bei einem Rundgang durch Ludwigshafen fest. Für ihn und für die meisten der teilnehmenden Studierenden war dies der 1. Besuch in Deutschland oder Europa. Besonders die kürzlich in Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg eingerichteten Fahrradmietstationen und die vielen Fahrradwege fielen den ausländischen Gästen positiv auf. „You are way more advanced than we are,“ stimmten einige der Teilnehmer überein.

Den krönenden Abschluss bildete das gemeinsame festliche Abendessen auf Schloss Edesheim. In einer kurzen, aber sehr herzlichen Ansprache bedankte sich die MBA-Direktorin der University of West Florida im Namen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Team des Transatlantik-Instituts für die Organisation und das tolle Programm.
„Educational exchange is the most important activity of all our foreign-policy activities.” Mit diesem Zitat von J. William Fulbright unterstrich Prof. Dr. Raab in seiner Rede noch einmal die Bedeutung des interkulturellen Bildungsaustauschs und richtete seinen Dank sowohl an die amerikanischen als auch deutschen Studierenden für ihre aktive und begeisterte Teilnahme.

Mit vielen neuen Eindrücken traten die Besucher nach 10 sehr ausgefüllten Tagen in Deutschland die Heimreise in die Vereinigten Staaten an. Auch neue Freundschaften sind in diesen Tagen entstanden, die spätestens bei der Graduierung der deutschen MBA-Studierenden im Juni 2017 wieder aufgefrischt und vertieft werden können.
Auch die im Januar 2017 neu startende MBA-Gruppe wird Gelegenheit haben, ihr Studium gemeinsam mit amerikanischen Kommilitoninnen und Kommilitonen auf dem Campus der University of West Florida in Pensacola zu beginnen.
Anfragen und Anmeldungen zum nächsten Start des MBA-Programms können noch bis Ende Oktober 2016 entgegengenommen werden.
Kontakt:
Kathrin Paul (0621-5203-440)
Joachim von Hunnius (0621-5203-440)